Gekündigter Mitarbeiter trägt Kiste

Betriebsbedingte Kündigung

Betriebsbedingte Kündigung – Ihre Rechte & Möglichkeiten

Unterstrich Überschrift

Was ist eine betriebsbedingte Kündigung? ⚖️

Eine betriebsbedingte Kündigung erfolgt, wenn ein Arbeitgeber aus wirtschaftlichen oder organisatorischen Gründen Stellen abbaut. Dies kann durch Auftragsrückgänge, Umstrukturierungen oder Betriebsstilllegungen bedingt sein. Rechtliche Grundlage bildet § 1 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG).
Vertrag unter Lupe
Klage und Abfindung
Was tun bei einer betriebsbedingten Kündigung? 🚨
Sie haben eine Kündigung erhalten? Reagieren Sie schnell! ⏳ Innerhalb von drei Wochen können Sie Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen.
📌 Unsere Empfehlung:
✔️ Lassen Sie die Kündigung auf rechtliche Fehler prüfen.
✔️ Überprüfen Sie, ob eine Abfindung möglich ist.
✔️ Nehmen Sie eine Erstberatung bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht in Anspruch.
👉 Lassen Sie Ihre Kündigung prüfen! Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.
Habe ich Anspruch auf eine Abfindung? 💰
Eine Abfindung ist nicht gesetzlich garantiert, kann aber häufig durch Verhandlungen oder einen Sozialplan erreicht werden.
📌 Mögliche Fälle für eine Abfindung:
✔️ Arbeitgeber bietet eine Abfindung für den Verzicht auf eine Klage an.
✔️ Ein Sozialplan sieht Abfindungszahlungen vor.
✔️ Die Kündigung wurde fehlerhaft ausgesprochen und der Arbeitgeber vermeidet lieber eine Gerichtsverhandlung.

Unterschiede zu anderen Kündigungsarten 🔍

Eine betriebsbedingte Kündigung erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen.
Im Vergleich dazu:
Personenbedingte Kündigung → Kündigung wegen Krankheit oder mangelnder Eignung.
Verhaltensbedingte Kündigung → Kündigung wegen Pflichtverstößen (z. B. Diebstahl, Arbeitsverweigerung).
Mitarbeiter wird gekündigt

Voraussetzungen für die Wirksamkeit einer betriebsbedingten Kündigung

Die Wirksamkeit einer betriebsbedingten Kündigung hängt von mehreren Voraussetzungen ab und sind vom Arbeitgeber zu beweisen:
  • Soziale Rechtfertigung: Es müssen dringende betriebliche Erfordernisse vorliegen, die einer Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers entgegenstehen.
  • Betriebliches Erfordernis: Dies kann beispielsweise eine Unternehmensumstrukturierung, Auftragsmangel oder Schließung des Betriebs sein.
  • Interessenausgleich mit Betriebsrat: Falls vorhanden, muss der Betriebsrat über die geplanten Kündigungen informiert und konsultiert werden.
  • Sozialauswahl: Der Arbeitgeber muss eine Sozialauswahl unter den Arbeitnehmern treffen, wobei das Lebensalter, die Betriebszugehörigkeit, Unterhaltspflichten und die Schwerbehinderung zu berücksichtigen sind.
  • Kündigungsfrist: Die Einhaltung der vertraglichen oder gesetzlichen Kündigungsfrist ist erforderlich.
  • Anhörung des Betriebsrats: Vor Ausspruch der Kündigung muss der Betriebsrat angehört werden.
  • Kündigungsschreiben: Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.
Stift mit Vertrag
Rechtsanwältin Viktoria Neun

Sozialauswahl: Wer darf gekündigt werden? ⚠️

  • Arbeitgeber müssen nach bestimmten sozialen Kriterien entscheiden, wen es trifft:
  • Lebensalter: Ältere Arbeitnehmer haben oft mehr Schutz.
  • Betriebszugehörigkeit: Längere Beschäftigungsdauer erhöht die Sicherheit.
  • Unterhaltspflichten: Arbeitnehmer mit Kindern oder Unterhaltsverpflichtungen werden eher geschützt.
  • Schwerbehinderung: Schwerbehinderte haben zusätzlichen Kündigungsschutz.
  • Arbeitgeber müssen diese Kriterien bei der Sozialauswahl berücksichtigen, um eine soziale Rechtfertigung der Kündigung zu gewährleisten und Klagen vor dem Arbeitsgericht zu vermeiden.
🚨 Fehlerhafte Sozialauswahl? Dann kann die Kündigung unwirksam sein! Lassen Sie sich beraten!
👉 Jetzt rechtlichen Rat einholen – wir helfen Ihnen!

Betriebsbedingte Kündigung anfechten – So geht’s 🏛️

Arbeitnehmer können gegen eine Kündigung vorgehen:
Kündigungsschutzklage einreichen – Frist: drei Wochen nach Erhalt der Kündigung!
Prüfung der Sozialauswahl – Wurde fair entschieden?
Verhandlung mit dem Arbeitgeber – Oft lassen sich Abfindungen oder Alternativen wie eine Versetzung erzielen.
Betriebsrat einbeziehen – Falls vorhanden, kann dieser Unterstützung bieten.
📌 Achtung: Nach Ablauf der dreiwöchigen Frist ist kaum noch etwas zu machen!
🚀 Jetzt handeln – wir setzen uns für Ihre Rechte ein!
entlassener Arbeitnehmer

🔹 Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht in Kempten?

Lassen Sie Ihre Kündigung von unseren erfahrenen Anwälten prüfen!
👉 Jetzt Termin vereinbaren – schnelle Hilfe bei betriebsbedingter Kündigung!
Das Bild zeigt Fachanwältin für Arbeitsrecht Dr. Carina Streipert und die auf Arbeitsrecht spezialisierte Rechtsanwältin Viktoria Neun der Kanzlei Menz und Partner
Häufig gestellte Fragen